Asset Manager und Fondsgesellschaften im Porträt
Asset Manager und Fondsgesellschaften verwalten das Geld von Privatanlegern, Stiftungen, Versicherern und Pensionskassen in Publikumsfonds, ETFs und Mandaten. Die Porträts zeigen, wem die Häuser gehören, wer sie führt, nach welchem Ansatz sie anlegen und wie sie beaufsichtigt werden.
| Unternehmen | Sitz | Kurzprofil |
|---|---|---|
| B | ||
| BlackRock | New York, USA | Börsennotierter Vermögensverwalter aus New York mit 15,3 Billionen US-Dollar verwaltetem Vermögen (30.06.2026) und der ETF-Marke iShares. |
| D | ||
| DWS Group | Frankfurt am Main, Deutschland | Börsennotierte Fondstochter der Deutschen Bank aus Frankfurt, verwaltete zum 30.06.2026 rund 1.190 Mrd. Euro. |
| F | ||
| Flossbach von Storch | Köln, Deutschland | Bankunabhängiger Vermögensverwalter aus Köln, seit 2024 als SE organisiert, bekannt für den Mischfonds Multiple Opportunities. |
| P | ||
| PIMCO | Newport Beach, USA | Anleihespezialist aus Kalifornien und Mehrheitstochter der Allianz, verwaltete zum 30.06.2026 rund 2,33 Billionen US-Dollar. |
| V | ||
| Vanguard | Malvern, USA | Fondsanbieter aus Pennsylvania, der seinen US-Fonds gehört, mit 12,8 Billionen US-Dollar verwaltetem Vermögen (30.04.2026). |
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Was Asset Manager und Fondsgesellschaften leisten
Asset Manager legen Geld im Auftrag anderer an. Ihre Kunden sind Privatanleger, die über Publikumsfonds und ETFs investieren, ebenso wie Versicherer, Pensionskassen, Stiftungen und Unternehmen, die eigene Mandate vergeben. Rechtlich arbeiten die Häuser in Deutschland meist als Kapitalverwaltungsgesellschaft mit Erlaubnis der BaFin oder als Finanzportfolioverwalter. Viele Fonds deutscher Anbieter sind in Luxemburg aufgelegt und werden dort von der CSSF beaufsichtigt. Das Fondsvermögen selbst liegt getrennt vom Vermögen der Gesellschaft bei einer Verwahrstelle und ist damit auch bei einer Insolvenz des Anbieters geschützt.
Verdient wird vor allem an laufenden Verwaltungsgebühren, die sich am verwalteten Vermögen bemessen, bei manchen Fonds zusätzlich an erfolgsabhängigen Vergütungen. Größe ist deshalb ein wichtiger Faktor: Mit wachsendem Vermögen sinken die Kosten je Euro, und die Spielräume für Research, Technik und Vertrieb steigen.
Worauf es bei den Häusern ankommt
Für die Einordnung zählen vor allem Eigentümer und Unabhängigkeit, der Anlageansatz, die Größe und die Stabilität des Managements. Inhabergeführte Boutiquen setzen oft auf wenige, stark von einzelnen Köpfen geprägte Fonds, während Konzerne und ETF-Anbieter breite Produktpaletten über Banken und Plattformen vertreiben. Die Porträts nennen deshalb, wer die Anlageentscheidungen trifft, wie sich das verwaltete Vermögen mit Stichtag entwickelt hat und unter welcher Aufsicht die Gesellschaften stehen. Zahlen zur Wertentwicklung einzelner Fonds geben wir nur mit Zeitraum und Quelle an, Empfehlungen sprechen wir nicht aus. Die Menschen hinter den Häusern stellen wir in der Rubrik Köpfe der Finanzwelt vor.