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Banken und Investmentbanken im Porträt

Große Banken und Investmentbanken begleiten Börsengänge, Kapitalerhöhungen und Übernahmen, handeln Wertpapiere für Kunden und auf eigene Rechnung und stellen Research bereit. Die Porträts beschreiben Eigentümer, Aufsicht, Geschäftsbereiche und die Rolle der Häuser am deutschen Kapitalmarkt.

UnternehmenSitzKurzprofil
C
Commerzbank Frankfurt am Main, Deutschland Frankfurter Großbank mit Fokus auf Mittelstand und Privatkunden; UniCredit ist größter Aktionär, ein Kontrollerwerb wird geprüft.
D
Deutsche Bank Frankfurt am Main, Deutschland Frankfurter Universalbank mit Investmentbank, Firmen- und Privatkundengeschäft; hält rund 80 Prozent am Fondsanbieter DWS.
G
Goldman Sachs New York, USA US-Investmentbank aus New York, in der EU über die Goldman Sachs Bank Europe SE in Frankfurt tätig; begleitet große deutsche Börsengänge.
J
JPMorgan Chase New York, USA Größte US-Bank mit Kapitalmarkt- und Privatkundengeschäft; die J.P. Morgan SE in Frankfurt ist ihr Rechtsträger in der EU.

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Was Banken am Kapitalmarkt leisten

Universalbanken und Investmentbanken sind die zentralen Vermittler zwischen Unternehmen und Anlegern. Sie beraten bei Übernahmen, organisieren Börsengänge und Kapitalerhöhungen, platzieren Anleihen, handeln Aktien, Anleihen und Derivate für institutionelle Kunden und liefern Research. Viele sind zugleich Emittenten von Zertifikaten und Optionsscheinen, die Privatanleger an deutschen Börsen handeln.

Beaufsichtigt werden die großen Häuser im Euroraum direkt von der Europäischen Zentralbank, in Deutschland gemeinsam mit BaFin und Bundesbank; US-Banken unterliegen der Federal Reserve und weiteren Behörden. Für die Einordnung zählen Kapitalausstattung, Ertragslage, Führung und die Stellung in den einzelnen Geschäftsfeldern. Die Porträts nennen Kennzahlen mit Stichtag und belegte Verfahren, Empfehlungen zu den Aktien der Banken sprechen wir nicht aus.